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Flächenhafte Erfassung der Hochwassergebiete mittels Fernerkundungsdaten

Haase, Dagmar and Gläßer, Cornelia and Reinartz, Peter (2004) Flächenhafte Erfassung der Hochwassergebiete mittels Fernerkundungsdaten. In: Schadstoffbelastung nach dem Elbe-Hochwasser 2002, pp. 37-69. BMBF Statusseminar, Leipzig, April 2004. ISBN 3-00-013615-0.

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Abstract

Das Augusthochwasser 2002, das im Vergleich zu den Hochwässern der Jahre 1954 und 1974 (Abb. 2-2) durch einen extrem steilen Anstieg und Abfall der Abflussganglinie gekennzeichnet war, führte zu hohen volkswirtschaftlichen Schäden. Über neun Mrd. Euro mussten für die Instandsetzung von Häusern, Straßen und der Infrastruktur bereitgestellt werden (Schanze 2002). Zudem ergaben sich eine Reihe weiterer Schäden, wie die Freisetzung von Schadstoffen infolge ausgelaufener Heizöltanks, überlasteter Kläranlagen oder akkumulierte belastete Flusssedimente. Die Auswirkungen von Hochwasserereignissen sind aufgrund ihrer heterogenen Verteilung und der enormen Flächenausweitung quantitativ wie auch qualitativ schwer sowie nur unter hohem personellen, zeitlichen und finanziellen Aufwand erfassbar. Für eine optimierte Beprobung und insbesondere für die Bewertung der Analytikergebnisse ist jedoch die Kenntnis der räumlichen Verteilung des Hochwassers eine unabdingbare Voraussetzung. Deshalb müssen die methodischen Ansätze für schnelle, kostengünstige und unkomplizierte Handlungen erweitert werden. Hier setzt der Vorteil der Geofernerkundung an, mittels derer ein gesamtes Flusssystem zu einem einheitlichen Zeitpunkt überwacht werden kann. Durch regelmäßige Befliegungen werden Aussagen zur Situation während und nach dem Hochwasserscheitel, durch Vergleichsdatensätze auch Aussagen vor dem Ereignis sowie Analysen zum Abflussverhalten möglich. Dies erscheint vor dem oben skizzierten Hintergrund der schnellen Abflusskurven von besonderer Bedeutung. Zudem bieten Datensätze unterschiedlicher Fernerkundungssensoren eine geeignete Informationsbasis, um die im Gelände ermittelten punktuellen Analysen in die Fläche zu extrapolieren. Auf der Basis einer gekoppelten Auswertung von Geo-, GIS- und Fernerkundungsdaten sollten diese Daten im Sinne zukünftiger ökonomisch und ökologisch nachhaltiger Hochwasserschutzplanungen Berücksichtigung finden.

Document Type:Conference or Workshop Item (Paper)
Additional Information: LIDO-Berichtsjahr=2004, monograph_id=BMBF-FKZ PTJ 0330492,
Title:Flächenhafte Erfassung der Hochwassergebiete mittels Fernerkundungsdaten
Authors:
AuthorsInstitution or Email of Authors
Haase, DagmarUFZ, Leipzig
Gläßer, CorneliaUNSPECIFIED
Reinartz, PeterUNSPECIFIED
Date:2004
Journal or Publication Title:Schadstoffbelastung nach dem Elbe-Hochwasser 2002
Page Range:pp. 37-69
Editors:
EditorsEmail
Geller, W.UNSPECIFIED
Ockenfeld, K.UNSPECIFIED
Böhme, M.UNSPECIFIED
Knöchel, A., UFZ Leipzig Halle, UNSPECIFIED
Series Name:BMBF Endberichte
ISBN:3-00-013615-0
Status:Published
Event Title:BMBF Statusseminar, Leipzig, April 2004
Organizer:UFZ Leipzig
HGF - Research field:Aeronautics, Space and Transport (old)
HGF - Program:Space (old)
HGF - Program Themes:W EO - Erdbeobachtung
DLR - Research area:Space
DLR - Program:W EO - Erdbeobachtung
DLR - Research theme (Project):UNSPECIFIED
Location: Oberpfaffenhofen
Institutes and Institutions:Remote Sensing Technology Institute
Deposited By: Cornelia Roehl
Deposited On:07 Mar 2006
Last Modified:06 Jan 2010 22:28

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