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Schlaf und Schlafstörung als Querschnittsthema der Flugphysiologie

Rooney, D. und Elmenhorst, E.-M. und Müller, U. und Vejvoda, M. und Wenzel, J. (2011) Schlaf und Schlafstörung als Querschnittsthema der Flugphysiologie. 49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin (DGLRM), 08. - 10. September 2011, Sinsheim. (nicht veröffentlicht)

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Kurzfassung

Ein gesunder und erholsamer Schlaf bildet die Grundlage für die körperliche und geistige Leistungsbereitschaft des Menschen. Für das Luftfahrtpersonal ergibt sich als besondere Problematik die Verknüpfung von unregelmäßigen Arbeitszeiten mit der Verschiebung der Ortszeit durch transmeridiane Langstreckenflüge. Dienst- und Ruhezeitenregelungen sollen den Rahmen für hinreichende Erholungsmöglichkeiten setzen, sowohl im Bereich der Heimatbasis als auch unterwegs im Hotel während des Layover. Ruheräume an Bord (Crew Rest Compartments) sollen für die Crew in den Pausen eine Möglichkeit für erholsamen Schlaf sicher stellen. Dies ist beispielsweise für den Teil der Crew, der für die letzte Flugphase und die sichere Landung verantwortlich ist, unerlässlich. Schließlich muss neben der operationellen Einsatzfähigkeit der Crew auch die Sicherheit der Passagiere berücksichtigt werden; im Zuge des demografischen Wandels steigt das Gefährdungspotential durch die Bedingungen im Luftfahrzeug - unter Normalbedingungen wie auch im Notfall - erheblich an. Alle genannten Teilaspekte sind immer noch Gegenstand der Forschung und werden in der Abteilung behandelt. Auch außerhalb des Luftfahrzeugs sind physiologisch-psychologisch relevante Faktoren zu berücksichtigen. Durch die enorme Zunahme des Luftverkehrsaufkommens steigt die Belastung der Flughafenanwohner - oft in dicht besiedelten Ballungsräumen - durch Zubringerverkehr, Luftverschmutzung und nicht zuletzt Lärmbelästigung stetig an. Insbesondere die nächtlichen Flugbewegungen, die durch die internationale Verzahnung von Passagier- und Frachtverkehr bestimmt werden, können zu entsprechenden Schlafstörungen der Wohnbevölkerung führen und nachweißlich Einfluss auf Wohlbefinden und Leistungsvermögen am folgenden Tag haben. Für chronische Fluglärmeinwirkung werden auch langfristige Auswirkungen für den Gesundheitszustand diskutiert. Die Abteilung ist seit ca. 10 Jahren im Bereich der Fluglärmwirkung tätig; neben umfangreichen Labor- und Feldstudien wird zunehmend die gutachterliche Expertise für die Gestaltung von Nachtflugregelungen wichtig.

Dokumentart:Konferenzbeitrag (Vortrag)
Titel:Schlaf und Schlafstörung als Querschnittsthema der Flugphysiologie
Autoren:
AutorenInstitution oder E-Mail-Adresse der Autoren
Rooney, D.Daniel.Rooney@dlr.de
Elmenhorst, E.-M.Eva-Mraia.Elmenhorst@dlr.de
Müller, U.Uwe.Müller@dlr.de
Vejvoda, M.Martin.Vejvoda@dlr.de
Wenzel, J.Jürgen.Wenzel@dlr.de
Datum:2011
Status:nicht veröffentlicht
Stichwörter:Schlaf, Schlafstörungen, Jetlag, Dienstzeiten, Leistungsfähigkeit, Fluglärm, Lärmwirkung
Veranstaltungstitel:49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin (DGLRM)
Veranstaltungsort:Sinsheim
Veranstaltungsart:Andere
Veranstaltungsdatum:08. - 10. September 2011
HGF - Forschungsbereich:Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr
HGF - Programm:Luftfahrt
HGF - Programmthema:ATM und Flugbetrieb
DLR - Schwerpunkt:Luftfahrt
DLR - Forschungsgebiet:L AO - Luftverkehrsmanagement und Flugbetrieb
DLR - Teilgebiet (Projekt, Vorhaben):L - Faktor Mensch und Sicherheit in der Luftfahrt
Standort: Köln-Porz
Institute & Einrichtungen:Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin > Flugphysiologie
Hinterlegt von: Patrick Slupkowski
Hinterlegt am:06 Dez 2011 12:25
Letzte Änderung:06 Dez 2011 12:25

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