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Gutachten zum Gefährdungspotential durch Wirbelschleppen an der 3. Start- und Landebahn des Flughafens München

Gerz, Thomas und Holzäpfel, Frank (2007) Gutachten zum Gefährdungspotential durch Wirbelschleppen an der 3. Start- und Landebahn des Flughafens München. sonstiger Bericht.

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Kurzfassung

Das Gutachten bestimmt das Gefährdungspotential durch Wirbelschleppen von Verkehrsflugzeugen, die die 3. Start- und Landebahn des Münchener Flughafens über 09 oder 27 (Bahnlage 5b 1180/2100 Nord) im Gleitwinkel von 3° anfliegen. Absinkhöhe, lateraler Transport und Zerfall der Wirbelschleppen werden durch unser parametrisches Wirbelschleppenmodell D2P/P2P aufgrund der Flugzeugkenngrößen und der Windklimatologie für den Münchner Flughafen berechnet. Aus den Simulationen werden die Einzugsgebiete ermittelt, in denen die Summe aus Wirbelschleppen induzierter Windgeschwindigkeit und Umgebungswind den jeweiligen Grenzwert für die Bauwerksbemessung bzw. für Personen überschreitet. Menschen sind zu keiner Zeit direkt durch wirbelschleppeninduzierte Winde gefährdet. In den besiedelten Gebieten rund um den Flughafen erleiden Personen auch keine Komforteinbußen. Allenfalls mögen Personen, die sich in der Nähe des Flughafens südöstlich von Attaching und nordwestlich von Eitting aufhalten, Komforteinbußen erleiden. Gemäß den Untersuchungen von Blackmore sollte innerhalb der durch die Höhenstufe 30 m in Karte 2 bezeichneten Fläche im einzelnen geprüft werden, ob die Deckung von Häusern durch Klammern, Nageln oder anderen Befestigungen gegen Abheben und Drehen gesichert werden muss. Nach Blackmore treten Schäden nur an Dächern auf, die mit kleinformatigen Elementen gedeckt sind. In Bezug auf die Bauwerksbemessung sind keine Maßnahmen nötig, da in den Höhenbereich von 15 m oder darüber, in dem Böen > 34,3 m/s auftreten können (s. Tabelle 4 und Karte 2), nach aktuellem Stand kein Gebäude hineinragt. Untersucht wurden Gebäudehöhen von 8, 10, 15, 20, 30 und 40 m. Die Grenzwerte für die Böenwindgeschwindigkeiten werden für Gebäude von 8 m Höhe nirgends erreicht; für 10 m hohe Gebäude würden sie nur innerhalb des Flughafengeländes überschritten. Erst für Gebäude, die 15 m oder höher wären, gibt es Gebiete, in denen die entsprechenden Grenzwerte auch außerhalb des Flughafengeländes überschritten würden. Eine Überprüfung der Flughafenumgebung durch die FMG ergab, dass nach aktuellem Stand kein Gebäude in die den Grenzgeschwindigkeiten jeweils zugeordneten Höhenstufen hineinragt.

Dokumentart:Berichtsreihe (sonstiger Bericht)
Titel:Gutachten zum Gefährdungspotential durch Wirbelschleppen an der 3. Start- und Landebahn des Flughafens München
Autoren:
AutorenInstitution oder E-Mail-Adresse der Autoren
Gerz, ThomasNICHT SPEZIFIZIERT
Holzäpfel, FrankNICHT SPEZIFIZIERT
Datum:Juli 2007
Erschienen in:Planfeststellungsverfahren 3. Start- und Landebahn
Referierte Publikation:Nein
In SCOPUS:Nein
In ISI Web of Science:Nein
Seitenanzahl:36
Herausgeber:
HerausgeberInstitution und/oder E-Mail-Adresse der Herausgeber
Flughafen München Gesellschaft, NICHT SPEZIFIZIERT
Status:veröffentlicht
Stichwörter:Gutachten, Wirbelschleppen, 3. Start- und Landebahn des Münchener Flughafens, Planfeststellungsverfahren
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Institute & Einrichtungen:Institut für Physik der Atmosphäre > Wolkenphysik und Verkehrsmeteorologie
Hinterlegt von: Dr.-Ing. Frank Holzäpfel
Hinterlegt am:25 Sep 2007
Letzte Änderung:15 Jan 2010 01:13

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