elib
DLR-Header
DLR-Logo -> http://www.dlr.de
DLR Portal Home | Impressum | Kontakt | English
Schriftgröße: [-] Text [+]

Ableitung von Anforderungen an Fahrerassistenz durch Unfallanalysen

Briest, Susanne (2006) Ableitung von Anforderungen an Fahrerassistenz durch Unfallanalysen. In: Innovationen für Arbeit und Organisation, Bericht zum 52. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GFA) vom 20.-22.März 2006, Seiten 695-698. Dortmund: GfA-Press, 2006. 52. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft, 20.03.2006- 22.03.2006, Stuttgart. ISBN 3-936804-03-6.

Dieses Archiv kann nicht den gesamten Text zur Verfügung stellen.

Kurzfassung

Die Entwicklung und Erprobung neuer Fahrerassistenzsysteme (FAS) ist von großer Bedeutung für die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr, wenn man bedenkt, dass die Mehrzahl aller Unfälle durch Fehler des Fahrzeugführers geschieht. Im Jahre 2002 waren es 67.6 Prozent (nach Angaben des Statistischen Bundesamtes). Um zumindest einen Teil dieser Unfälle durch Fahrerassistenzsysteme zu verhindern ist es notwendig, dass der Fehler des Fahrers, der zu diesem Unfall geführt hat, identifiziert wird, um daraus Anforderungen an Fahrerassistenzsysteme abzuleiten. Eine sehr verbreitete Herangehensweise ist die Analyse repräsentativer Unfallstichproben. So wurden z.B. (Wiltschko 2003) 690 polizeilich erfasste Unfälle aus dem Stuttgarter Raum anhand von Unfallhäufigkeit, Unfallschwere, Unfalldichte und Fehlverhalten des Fahrers analysiert und darauf aufbauend eine Abschätzung des Sicherheitssteigerungspotentials zukünftiger Fahrerassistenzsysteme vorgenommen. Problematisch ist dabei, dass die Schätzung, ob ein Assistenzsystem einen Unfall vermeiden würde, auf sehr groben Klassifizierungen der Unfälle beruht. Als Alternative werden daher In-Depth-Analysen vorgeschlagen (vgl. Larsen und Klines, 2002). In Anlehnung an ein Informationsverarbeitungsmodell des menschlichen Handelns wurden die dem Unfall vorausgehenden Handlungsfehler, Fehlhandlungen und ihre Ursachen analysiert. Diese Analyse ergibt wiederum Hinweise auf die Eingriffstrategie des FAS. Liegt beispielsweise die Ursache in der fehlenden Wahrnehmung der Information (Übersehen einer roten Ampel), so könnte eine Warnung den Unfall verhindern. Bei einer Fehlentscheidung ist hingegen eine aktive Unterstützung durch ein FAS notwendig. Die Analyse zeigt drei große Gruppen von Unfällen, aus denen sich drei Arten von Unterstützungsbedarf ableiten lassen.

Dokumentart:Konferenzbeitrag (Vortrag)
Titel:Ableitung von Anforderungen an Fahrerassistenz durch Unfallanalysen
Autoren:
AutorenInstitution oder E-Mail-Adresse der Autoren
Briest, SusanneNICHT SPEZIFIZIERT
Datum:20 März 2006
Erschienen in:Innovationen für Arbeit und Organisation, Bericht zum 52. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GFA) vom 20.-22.März 2006
Referierte Publikation:Ja
In ISI Web of Science:Nein
Seitenbereich:Seiten 695-698
Herausgeber:
HerausgeberInstitution und/oder E-Mail-Adresse der Herausgeber
Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GFA), NICHT SPEZIFIZIERT
Verlag:Dortmund: GfA-Press, 2006
ISBN:3-936804-03-6
Status:veröffentlicht
Stichwörter: In-Depth Unfallanalysen, Fahrerassistenzsysteme, Fehlhandlungen, Sicherheitsgewinn
Veranstaltungstitel:52. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft
Veranstaltungsort:Stuttgart
Veranstaltungsart:nationale Konferenz
Veranstaltungsdatum:20.03.2006- 22.03.2006
Veranstalter :GfA
HGF - Forschungsbereich:Verkehr und Weltraum (alt)
HGF - Programm:Verkehr
HGF - Programmthema:keine Zuordnung
DLR - Schwerpunkt:Verkehr
DLR - Forschungsgebiet:V - keine Zuordnung
DLR - Teilgebiet (Projekt, Vorhaben):V -- keine Zuordnung
Standort: Braunschweig
Institute & Einrichtungen:Institut für Verkehrssystemtechnik > Institut für Verkehrsführung und Fahrzeugsteuerung > Automotive Systeme
Hinterlegt von: Susanne Briest
Hinterlegt am:19 Okt 2006
Letzte Änderung:27 Apr 2009 05:04

Nur für Mitarbeiter des Archivs: Kontrollseite des Eintrags

Blättern
Suchen
Hilfe & Kontakt
Informationen
electronic library verwendet EPrints 3.3.12
Copyright © 2008-2013 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Alle Rechte vorbehalten.