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Fahrerassistenz beim Auffahren auf die Autobahn – Tätigkeitsanalyse als Methode zur Ermittlung des Bedarfs

Kassner, Astrid (2005) Fahrerassistenz beim Auffahren auf die Autobahn – Tätigkeitsanalyse als Methode zur Ermittlung des Bedarfs. In: Psychologie im Arbeitsleben, Menschen verstehen, Organisationen erklären, Arbeit human gestalten, Band 31 (1). Berichte aus dem Psychologischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 4. Tagung der Fachgruppe Arbeits- und Organisationspsychologie in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, 2005-19-09 - 2005-21-09, Bonn.

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Abstract

Assistenzsysteme in Kraftfahrzeugen sollen Verkehrssicherheit und Fahrkomfort erhöhen. Die Entwicklung dieser Systeme erfolgt oftmals technologiegetriebenen, anhand von Unfallanalysen, Fahrermodellierung, Beanspruchungsforschung oder User Needs Analysis. Das Führen eines Kraftfahrzeugs lässt sich als Arbeitstätigkeit begreifen. Die Arbeit untersucht am Beispiels des Auffahrens auf die Autobahn ob sich eine Tätigkeitsanalyse eignet, um Fahrerassistenzbedarf abzuleiten. Aus einer Expertenbefragung (6 Fahrlehrer) wird ein Soll-Verhalten abgeleitet, das die für das sichere Auffahren notwendigen Aufgaben und Handlungen beschreibt. Das Soll-Verhalten ist so beschrieben, dass es über Verhaltensbeobachtung und apparative Verhaltensregistrierung erfassbar ist. Zur Validitätsüberprüfung wurden 64 Auffahrvorgänge mit einem Messfahrzeug (DLR ViewCar®) durchgeführt. Das Ist-Verhalten der Fahrer wurde anhand von Kameraaufzeichnungen und Fahrzeugdaten (Can-Bus) ermittelt. Der Vergleich von Ist- und Soll-Verhalten zeigt, inwieweit die Fahrer dem Soll-Verhalten entsprechen und welche Konsequenzen sich ansonsten ergeben. Die Mehrzahl der definierten Handlungen wird von den Fahrern ausgeführt. Weichen Fahrer von diesen Handlungen ab, so werden die entsprechenden Verkehrssituationen von Beurteilern als gefährlich eingeschätzt. Die Methode der Tätigkeitsanalyse ermöglicht daher, ein objektiv erfassbares Soll-Verhalten zu definieren. Künftige Fahrerassistenzsysteme könnten das Ist-Verhalten des Fahrers kontinuierlich mit diesem Soll-Verhalten vergleichen und bei Abweichungen unterstützen oder warnen. Folgeuntersuchungen im Fahrsimulator müssen diese Unterstützungsstrategie hinsichtlich ihres Beitrages zur Verkehrssicherheit und ihrer Akzeptanz bei Fahrern prüfen.

Document Type:Conference or Workshop Item (Poster)
Title:Fahrerassistenz beim Auffahren auf die Autobahn – Tätigkeitsanalyse als Methode zur Ermittlung des Bedarfs
Authors:
AuthorsInstitution or Email of Authors
Kassner, AstridUNSPECIFIED
Date:September 2005
Journal or Publication Title:Psychologie im Arbeitsleben, Menschen verstehen, Organisationen erklären, Arbeit human gestalten
Refereed publication:Yes
In ISI Web of Science:No
Volume:Band 31
Editors:
EditorsEmail
Blickle, GerhardUNSPECIFIED
Witzki, AlexanderUNSPECIFIED
Publisher:Berichte aus dem Psychologischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Status:Published
Keywords:Fahrerassistenzsysteme, Tätigkeitsanalyse
Event Title:4. Tagung der Fachgruppe Arbeits- und Organisationspsychologie in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie
Event Location:Bonn
Event Type:national Conference
Event Dates:2005-19-09 - 2005-21-09
HGF - Research field:Aeronautics, Space and Transport (old)
HGF - Program:Transport
HGF - Program Themes:V SH - Verbesserung der Sicherheit im Verkehr (old)
DLR - Research area:Transport
DLR - Program:V SH - Verbesserung der Sicherheit im Verkehr
DLR - Research theme (Project):V - Entwicklung Fahrermodell (old)
Location: Braunschweig
Institutes and Institutions:Institute of Transportation Systems > Institute of Transportation Systems > Automotive
Deposited By: Astrid Kassner
Deposited On:11 Jan 2006
Last Modified:27 Apr 2009 04:52

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